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Dokumentarfilme

Video Chronik 1952
MVG-Verlag im Verlag Moderne Industrie, Präsentation: Süddeutsche Zeitung, Kommentar: Ulrich Wickert, ca. 45 min, s/w und f, 1994
Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert führt mit Materialien aus deutschen und ausländischen Wochenschauen durch die politischen, aber auch kulturellen und sportlichen Höhepunkte des Jahres 1952. Behandelt werden u.a. die Stalins Angebote zur Wiedervereinigung ("Stalin-Noten") vom März und April, der Ausbau der innerdeutschen Grenze ab Mai, aber auch Modeereignisse wie die Berliner Modenschau in New York.
Im Videohandel erhältlich


Inhalte:

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Video Chronik 1953
MVG-Verlag im Verlag Moderne Industrie, Präsentation: Süddeutsche Zeitung, Kommentar: Ulrich Wickert, ca. 45 min, s/w und f, 1994
Der Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower im Januar, der Tod Stalins im März, die Krönung von Königin Elizabeth II Anfang Juni, der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni, das Waffenstillstandsabkommen im Korea-Krieg im Juli, schließlich die Bundestagswahl im September 1953 sind die politischen Highlights, die Ulrich Wickert in der 1953er-Ausgabe der Videochronik moderiert. Daneben wird wiederum an sportliche, kulturelle und wissenschaftliche Ereignisse erinnert, so etwa die Verleihung des Friedensnobelpreises an Albert Schweitzer im Dezember.
Im Videohandel erhältlich


Der 17. Juni in Berlin
1953, 16 mm
Dokumentation über den Arbeiteraufstand und die Vorgänge in Berlin am 17. Juni 1953 und in den Tagen danach. Der Film endet mit Bildern von den Beisetzungsfeierlichkeiten für die Opfer des Aufstandes und von der Trauerfeier im Bundestag.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin)


Jene Tage im Juni
Buch und Regie: Jürgen Rühle, Peter Schultz; 1983, 16mm, VHS, 90 Min.
Am 17. Juni 1953 erhoben sich die Arbeiter in Ost-Berlin und der DDR gegen die Herrschaft Walter Ulbrichts und der SED. Die Bundesrepublik Deutschland gedachte dieses Datums durch den "Tag der Deutschen Einheit". Der Film nutzt eine Möglichkeit authentischer Bestandsaufnahme: Gespräche mit der inzwischen klein gewordenen Zahl der überlebenden Streikführer und Aufständischen, die zum Teil lange Jahre in den Zuchthäusern der DDR einsaßen. Der Film zeigt die ganze Dimension des Aufstandes: Alle großen Industriereviere in Mitteldeutschland, die historischen Zentren der deutschen Arbeiterbewegung, waren betroffen. Es berichten Streikführer aus Leipzig, Dresden, Görlitz, Leuna, Merseburg, Bitterfeld, Jena und Rathenow.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin)


Und Freiheit vor allen Dingen
Erinnerungen an den 17. Juni 1953
Buch und Regie: Jürgen Haese, Produktion: Multimedia;1982, 16mm, 28 Min.
Eine Originalreportage vom 17. Juni 1953 ist der Ausgangspunkt für eine Skizze der unterschiedlichen politisch-gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland nach 1945. Der Film beschreibt die politische Situation, die unmittelbar zu den Ereignissen des 17. Juni 1953 führte und schildert, wie sich aus Streiks und Demonstrationen ein Volksaufstand entwickelte, der schließlich von sowjetischen Panzern, die den kommunistischen Machthabern zu Hilfe kamen, niedergeschlagen wurde. Als Interviewpartner kommen der Historiker Arnulf Baring und der damalige Bundespräsident Carl Carstens zu Wort.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin)


Deutschland - Deutschland
Buch: Heinz Hemming, Manfred Rexin; Produktion: Cinecentrum; ZDF-Serie: Erinnerung an die Geschichte einer geteilten Nation, 1980.
Teil 1: Die Teilung
1980, 16mm, 46 Min.
Schilderungen der historischen Ereignisse von 1945 bis 1953 aus der Sicht von Zeitzeugen. Stichworte, die in der Erinnerung der "Zeitzeugen" - Wolfgang Leonhard und Johann Baptist Gradl - lebendig werden: Deutschland im Jahre Null, die Gruppe Ulbricht in Berlin, Neugründung der Parteien in Ost und West, Aufbau der Zentralverwaltung in der Sowjetischen Besatzungszone, Demontagen, die Staatsgründungen, Gesamtdeutsches Ministerpräsidententreffen in München, Währungsreform, Berlinblockade, Stalins Tod.
Teil 2: Abgrenzung
1980, 16mm, 46 Min.
Schilderung der historischen Ereignisse von 1953 bis 1966 aus der Sicht von Zeitzeugen. Stichworte, die in der Erinnerung der "Zeitzeugen" - Prof. Wilhelm Grewe und Heinz Brandt - lebendig werden: Aufstand der Arbeiter in der DDR, Adenauers Reise nach Moskau, Zwangskollektivierung, Einbindung der Bundesrepublik in EWG und NATO, Berlin-Krisen, Flüchtlingsstrom aus der DDR, Hallstein-Doktrin, Mauer-Bau, Passierscheinabkommen.
Beide Teile sind über das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin) zu beziehen


SBZ. Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland
Autor: Karl-Wilhelm Fricke, Regie: Joachim Meinke, Produktion: Allcom-Film; 1985, 16mm, VHS, 77 Min.
Diese Fernsehproduktion im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks geht der Entwicklung der sowjetischen Besatzungszone zwischen 1945 und 1949 bis zur Gründung der DDR nach. Dabei wird versucht, die Bezüge zwischen der sowjetischen Deutschlandpolitik unter Stalin und dieser Entwicklung aufzuzeigen. Es werden die tiefgreifenden Veränderungen im sozialökonomischen Bereich, die Umwälzung der politischen Herrschaftsstrukturen und die Entwicklung der SED zu einer Kaderpartei stalinistischen Typs dokumentiert. Zeitzeugen kommentieren die damaligen Ereignisse aus ihrer Sicht.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin)


Deutschland - 17. Juni 1953
16 mm, 18 min.
Anhand zeitgenössischer Materialien werden die Verhältnisse in der DDR als Vorgeschichte sowie der Ablauf der Ereignisse, die zum Aufstand am 17. Juni 1953 und seiner Niederschlagung führten, dokumentarisch dargestellt.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin)


Ein Mittwoch im Juni
1973, 60 min.
Der Film stellt Überlegungen, Anmerkungen und Belegstücke zum 20. Jahrestag des 17. Juni 1953 dar. Ursachen und Ablauf der damaligen Ereignisse werden in Ost und West unterschiedlich interpretiert. Gestützt auf Wochenschaubilder und Pressefotos, ergänzt durch Interviews mit Augenzeugen und Wissenschaftlern setzt sich der Film mit der offiziellen DDR-These auseinander, die Erhebung sei ein vom Westen inszenierter Agentenputsch gewesen und geht ebenfalls der These vom "Volksaufstand für Freiheit und Demokratie" nach. Propagandistische Überspitzungen auf beiden Seiten werden relativiert. Den untersuchten Thesen entsprechend gibt es eine Strukturierung in Filmkapiteln, die separat gesehen und besprochen werden können.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin


Berlin im Kalten Krieg - Der Weg in die Spaltung
Irmgard von zur Mühlen, Chronos, 90 min., s/w und f
Dieser Film zeigt das geteilte Berlin in den fünfziger Jahren, dokumentiert die Zeit des Kalten Krieges mit Bildern der wichtigsten Ereignisse und Politiker einschließlich der dramatischen Szenen vom Aufstand im Juni 1953, aber auch mit Impressionen von Kunst und Kultur, Alltagsleben und Sport in einer Stadt mit zwei politischen Systemen, deren Spaltung 1961 durch den Bau der Mauer bis zur "Wende" im Herbst 1989 besiegelt war.
Video über Chronos-Film erhältlich.


Der Zukunft zugewandt? Warum die DDR die Mauer baute
Buch: Jürgen Haese, Produktion: Multimedia; 1981, 16 mm, 30 min.
Dokumentarfilm über die Ursachen des Mauerbaus im Lichte der Entspannungspolitik der 70er Jahre. Der 17. Juni 1953 wird als besonderes Datum festgehalten: Erhöhter Leistungsdruck in Form von Normerhöhungen zwecks forcierter Steigerung der Industrieproduktion bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Produktion von Konsumgütern waren die Ursachen für den Aufstand am 17. Juni 1953 - einem Jahr, in dem 330.000 der bis 1961 ca. 3 Millionen DDR-Flüchtlinge in die Bundesrepublik kamen.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin).


Quadriga - zwischen West und Ost
Produktion: Heiderose Leopold; 1988/1990, 31 min.
Seit 200 Jahren ist das Brandenburger Tor mit der Quadriga Wahrzeichen der Stadt Berlin. Der Film vermittelt deutsche und Berliner Geschichte mit teilweise wenig bekannten Dokumentaraufnahmen aus der Vergangenheit, u.a. vom Bau des S-Bahnhoftunnels am Brandenburger Tor anlässlich der Olympiade 1936 oder vom Transport der restaurierten Quadriga von West- nach Ostberlin 1958. Er zeigt das Brandenburger Tor als Stätte der Erinnerung: Fackelzug der SA 1933, Volksaufstand 17. Juni 1953, Mauerbau 1961, Öffnung des Brandenburger Tores am 22. Dezember 1989. Ein Schauplatz deutscher Geschichte und Gegenwart.
Zu beziehen über Landesinstitut für Schule und Medien Berlin (vormals Landesbildstelle Berlin).


Kalter Krieg in Deutschland. Von der staatlichen Teilung 1949 bis zum Mauerbau 1961
WBF, Hamburg 1998, 16mm, 16 min., s/w
Der Film stützt sich ausschließlich auf Materialien der deutschen Wochenschauen in Ost und West. Er will keinen Überblick über die Ereignisse des Kalten Krieges geben, sondern liefert durch die Gegenüberstellung von Sequenzen eher einen Beitrag zur Medienkunde.
Pädagogisches Medienzentrum Stadtbildstelle Mannheim, Standort Mannheim.




After Stalin: 1953-1956
CNN/BBC-Serie: Cold War, Teil 7; Konzept: Ted Turner, Produktion: Jeremy Isaacs Production, Sprecher: Kenneth Branagh, 45 min., s/w und f, 1998.
Die siebte Folge der aufwendigen und anspruchsvollen 20teiligen CNN/BBC-Serie, die 1999 auch im 3. Programm des WDR gezeigt wurde, behandelt die Zeit von Stalins Tod im März 1953 über den Volksaufstand in der DDR bis hin zum Ungarn-Aufstand im Oktober 1956. Als Zeitzeugen für die DDR kommen Streikbeteiligte wie Alfred Berlin, Heinz Homuth und Werner Herbig zu Wort; Karl Schirdewan berichtet über die Stimmung im SED-Politbüro. Der amerikanische Anspruch, den Kommunismus zurückzudrängen, so der Tenor der Dokumentation, scheitert in diesen Jahren; aus Furcht vor einem dritten Weltkrieg wagen es die USA nicht, die Aufständischen militärisch zu unterstützen.
Ausführliche Informationen zu jeder einzelnen Folge sind auf der Internet-Seite von CNN zu finden.
Erhältlich über den Internet-Videohandel und direkt beim AOL/Time Warner Order Center


Roter Stern über Deutschland
Dokumentarfilm in 3 Teilen.
Buch und Regie: Christian Klemke, Jan N. Lorenzen, Kamera: Michael Lösche, Fachberatung: Kurt Arlt, Redaktion und Leitung: Johannes Unger, ORB/MDR 2001.)
Der Film ist eine Übersichts- und Gesamtdarstellung über den Aufenthalt sowjetischer Truppen in Deutschland von 1945 bis zum Abzug 1994. Sein zweiter Teil "Heiße Front im Kalten Krieg" bietet Sequenzen über den 17. Juni 1953 in Berlin.
Video im Handel oder direkt über den ORB bzw. den Ch. Links Verlag Berlin erhältlich



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